Das Queue
Leder/Ferrule
Leder (Tip) oder auch Pommeranzen gibt es in verschiedenen Qualitäten, Formen und Stärken - Hauptmerkmal ist die Stärke. Es gibt verschiedene Befestigungsmöglichkeiten. Meist ist das Leder geklebt, bei House Queues kann es auch aufgesteckt oder aufgeschraubt sein, das ermöglicht ein schnelles Auswechseln. Die Ferrulehülse ist aus Kunststoff oder Messing mit Loch, teilweise mit Innengewinde für Schraubleder. Ferrulen erfüllen zwei Aufgaben: Abfangen harter Stöße (Spleißen des Shafts wird verhindert) und zur Befestigung der Leder.
Oberteil
Das Oberteil (Shaft) wird für das gute Spielgefühl meist aus Holz gefertigt. Bei einfachen Poolqueues entweder aus Raminholz oder bei hochwertigen Poolqueues aus Ahorn. Snookerqueues haben Oberteile aus Eschenholz.
Verbindung
Das Gewinde (Joint), also die Verbindung zwischen Shaft und Unterteil ist entweder aus Holz, Brass (Messing) oder aus Stahl gefertigt. Es gibt sie u.a. in den Kombinationen Holz/Holz, Stahl/Holz, Brass/Stahl, Brass/Brass oder Stahl/Nylon.
Unterteil I
Das Unterteil - erster Abschnitt (Forearm) ist meist mit Klarlack überzogen, um die teilweise aufwendigen Verzierungen und/oder Einlagen zu schützen. Es schließt gleich am Gewindeteil an und geht bis zum Griffband.
Griffband
Das Griffband (Wrap) ist entweder aus einfachem Leinenband oder aus hochwertigem Irischen Leinen um den Holzkern gewickelt. Manchmal ist das Griffband überlackiert. Bei Snookerqueues gibt es keine Griffbänder.
Unterteil II
Das Unterteil - zweiter Abschnitt (Heel) ist ebenfalls meist mit Klarlack überzogen. Hier zeigen sich bei den teuren Queues aufwendige Einlegearbeiten.
Endstück
Das Endstück (Butt Cap) ist meist aus Kunststoff gefertigt. Hier werden oft Hersteller- Logos oder auch Namenszüge der Queues aufgedruckt.
Abschluss-Gummi
Das Gummi (Rubber Bumper) soll vor allem das empfindliche Unterteil vor Beschädigungen schützen, ganz besonders beim Abstellen auf Steinfußböden.














